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REISEPASS & VISUM:
Jeder Besucher Myanmars benötigt einen Reisepaß, der nach Ausstellung des Visums noch mindestens 6 Monate gültig ist. Das Visum ist nach Ausstellung drei Monate gültig und kann von allen Botschaften und Konsulaten Myanmars ausgestellt werden.


Für den deutschsprachigen Raum ist die Botschaft in Berlin zuständig:
Botschaft von Myanmar, Thielallee 19, D-14195 Berlin-Dahlem
Tel.: (+49-30) 206-1570; Fax: (+49-30) 206-1572-0 - leider oft besetzt oder es wird nicht abgehoben - nur Mut! Erfolgversprechender ist die Kontakaufnahme per E-Mail:

info@botschaft-myanmar.de,
visa@botschaft-myanmar.de

Öffnungszeiten: Mo. - Fr., 9.30 h - 16.30 h; bitte daran denken, dass es in
Myanmar erheblich mehr Feiertage gibt als in Deutschland (Vollmondtage, etc.)

Zust
ändige Botschaft für die Schweiz:
Consulate-Général of The Union of Myanmar
Avenue Blanc 47, CH-1202 Genf
Tel.: (+41-22) 906-9880; ebenfalls schwierig!

Die Ausstellung des Visums nimmt aufgrund des mittlerweile recht großen Andrangs oft längere Zeit in Anspruch. Daher sollte man Botschaft/Konsulat ausreichend Zeit zur Bearbeitung geben. 2 Passfotos (4 cm x 6 cm), welche nicht älter als 6 Monate sein dürfen, müssen an den Visaantrag angeheftet werden. Für Kinder gelten besondere Regeln, bitte bei der Botschaft erfragen. Visakosten: EUR 25.-/SFR 30,-. Den Visaantrag bitte per Rückantwortcouvert (beides eingeschrieben) an Botschaft bzw. Konsulat schicken, Formulare im Internet herunterladen und ausdrucken - funktioniert perfekt!

Es gibt verschiedene Arten von Visa, für Touristen sind jedoch nur zwei von Belang: Das Gruppenvisum und das FIT-Visum! Bei ersterem ist eine Einladung des Reiseveranstalters erforderlich. Das Visum für Myanmar kann auch bei den burmesischen Botschaften in den Nachbarländern eingeholt werden. Auch hier sollte man jedoch Wartezeiten einkalkulieren.

Neben den genannten gibt es weitere Typen von Visa: das Businessvisum (Aufenthaltsdauer 70 Tage, allerdings nur auf Einladung eines Myanmar-Partners - ausgeschlossen Reiseveranstalter!), das Social-Visum (Aufenthaltsdauer 28 Tage, verlängerbar, aber wenig praktikabel für Touristen, und ein Transitvisum (Aufenthaltsdauer 24 Stunden). Touristen- und Businessvisa sind nicht verlängerbar! Bei Überziehen des Visums fallen derzeit Gebühren von USD 3,- täglich an.

In besonders dringlichen Fällen können wir auch ein 'Visa on Arrival' besorgen, das bei der Einreise ausgestellt wird. Dies aber wirklich nur in Ausnahmefällen (wenn es z.B in der Heimat des Antragstellers oder einem Nachbarland weder Botschaft noch Konsulat gibt), denn das dauert oft länger als der normale Weg und ist ausgesprochen umständlich

Erleichterungen bei der Visa-Beschaffung für Myanmar:
Die Vorschriften ändern sich ständig, daher raten wir unbedingt, sich nicht nur auf unsere Angaben zu verlassen, sondern sich zu vergewissern. Derzeit erhalten Reisende, die mit Myanmar International Airways von Kambodscha (Siem Reap oder Phnom Penh) oder Guangzhou (China) anreisen, am Flughafen von Yangon problemlos 'Visa on Arrival' - das kann sich aber ebenfalls jederzeit ändern!. Die früher notwendige Vorlage von US$ 300,- (oder den Gegenwert in einer anderen Währung) bei Ankunft wird derzeit nicht praktiziert

EINREISE NACH MYANMAR:

War die Einreise nach Myanmar früher nur via Yangon möglich, so gibt es heute mehrere Einreisepunkte. Nach wie vor ist aber die Anreise per Flugzeug in die ehemalige Hauptstadt der wichtigste Einreiseweg ins Land. Seit kurzem ist es auch möglich, über Mandalay einzureisen, Einreisen über die neue Haupstadt Naypyidaw und Bagan sollten nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen.

Daneben gibt es seit einiger Zeit die Möglichkeit, über verschiedene Grenzstädte relativ problemlos in die nächstgelegene größere burmesische Stadt zu reisen. So kann der Reisende von der nördlichsten Stadt Thailands (Mae Sai) aus über den burmesischen Grenzort Tachileik in die eine halbe Tagesreise entfernte burmesische Stadt Kengtung (Kyaing-Tong) reisen und dort die Gegend erkunden. Die Ausreise muß allerdings ebenfalls über Mae Sai erfolgen, sofern keine Sondergenehmigung vorliegt. Gleiche Regelungen gelten für die Grenzübergänge Mae Sot/Myawaddy und Ranong/Kawthaung (südlichste Stadt Myanmars).

Mit entsprechenden Genehmigungen, die zu beschaffen allerdings einiger Zeit bedarf, können Ein- und Ausreise durchaus über verschiedene Punkte erfolgen, so z. B. die Einreise überland von China aus (z.B. via Ruili/Muse) und die Ausreise via Yangon. Bei der Besorgung solcher Visa sind wir gern behilflich… Mitte 2013 gab es diverse Berichte darüber, dass die Einreise über die Landgrenze von Thailand in naher Zukunft - möglicherweise schon im Oktober 2013 - auch ohne Permit möglich sein soll...

ZOLLFORMALITÄTEN:

Ausländische Währungen können von Besuchern Myanmars bis zu einem Wert von US$ 10.000,- undeklariert eingeführt werden. Darüber hinaus gehende Beträge müssen bei der Einreise deklariert werden, ebenso wie Edelsteine, elektrische Geräte und Videokameras. Die Ausfuhr von Antiquitäten und archäologischen Funden ist nicht gestattet. Edelsteine, Gold und Silber können nur ausgeführt werden, sofern sie in einem von der Regierung autorisierten Geschäft erworben wurden. Bei der Einreise dürfen bis zu zwei Liter Alkoholika und zwei Stangen Zigaretten zollfrei eingeführt werden.

GESPERRTE GEBIETE:
Myanmar ist ein Vielvölkerstaat und nicht erst seit der Unabhängigkeit 1948 gibt es Spannungen zwischen dem Mehrheitsvolk der Burmesen (Bamar) und den Minderheiten. Diese manifestierten sich in einem der längsten Bürgerkriege der nachkolonialen Geschichte. Obwohl die Regierung mit den meisten Rebellenorganisationen inzwischen Frieden geschlossen hat, kommt es gelegentlich noch zu Kämpfen zwischen diesen und Regierungstruppen. Derzeit (Stand Sommer 2013) sind folgende Gebiete gesperrt generell gesperrt, obwohl manchmal Permits dafür erteilt werden:
  • Kachin-Staat, ganz im Norden gelegen
     
  • Kayah im Osten des Landes
     
  • Tenasserim (Tanintharyi), der burmesische Teil der langen Halbinsel, die sich Myanmar mit Thailand teilt. Die Staedte Dawei, Myeik und Kawthaung können jedoch besucht werden, Anreise jedoch nur per Flugzeug oder Schiff.
     
  • Rakhine-Staat (Arakan)

Abgesehen davon sind auch Teile anderer Staaten (vor allem Shan-Staat) und Provinzen nur mit Permit bereisbar. Auskunft erteilt das staatliche Reisebüro Myanmar Tours & Travels. Theoretisch brauchen Ausländer sogar für den Besuch des Ayeyarwady-Deltas ein Permit; diese Bestimmung wird jedoch derzeit nicht durchgesetzt.  Diese Bestimmungen können sich jederzeit verändern - daher vor der Reise dorthin  immer nachfragen! Auch Reisehinweise der Auswärtigen Amtes sollten beachtet werden.

GESUNDHEIT:

Myanmar gehört nicht zu jenen Ländern, in denen man sich größere Sorgen um seine Gesundheit machen muß. Die Probleme, mit denen sich die Touristen hierzulande auseinandersetzen müssen, gleichen denen in anderen tropischen und subtropischen Ländern: Durchfall und Erkältung sind wohl die häufigsten Erkrankungen.

Die von der Anopheles-Mücke übertragene Malaria kann ein Problem in abgelegenen Gebieten sein, die jedoch in der Regel nicht von Touristen besucht werden. Wer trotzdem auf Nummer Sicher gehen will, kann eine Notration Malariatabletten mitnehmen. Bitte lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten.

Recht verbreitet hingegen ist Denguefieber, eine Viruserkrankung, die selbst in den großen Städten auftritt. Ein Problem, das viele Länder  Südostasiens betrifft. Das Wirtstier, die Mücke Aedes Aegyptii,  ist leider (im Gegensatz zu ihrer in der Abenddämmerung aktiven Schwester Anopheles) tag- und nachtaktiv und es gibt bisher keine Impfung, ja nicht einmal eine Prophylaxe gegen die Krankheit. Der einzige Schutz besteht daher darin, sich nicht stechen zu lassen, was übrigens auch bei Malaria die beste Vorbeugung ist.

Daher sollte Bekleidung getragen werden, die möglichst wenig von der Haut unbedeckt lässt! Leichte, luftige Baumwollbekleidung ist am geeignetsten für Myanmar. Das Schlafen unter dem Moskitonetz bieten einen weiteren Schutz. In der Regel gibt es sie nur in wenigen Hotels, da man in Myanmar der Meinung ist, dass Moskitos klimatisierte Räume meiden - was erwiesenermaßen nicht der Fall ist! Daher kann es nicht schaden, ein Moskitonetz mitzubringen oder hier eines zu kaufen (sehr preisgünstig!).

Die von vielen gefürchteten Schlangen werden nur die wenigsten Besucher Myanmars zu Gesicht bekommen. Größere Gefahr geht hingegen von den streunenden Hunden (seltener Katzen) aus, die eine wahre Landplage sind: Niemals einen Hund  anfassen und wenn er noch so 'süß' ist.

Myanmar ist ein Entwicklungsland und die Gesundheitsversorgung ist nicht gut. Allerdings sind die hiesigen Mediziner schon in der Lage, mit kleineren Problemen fertig zu werden. Apotheken gibt es in jedem Dorf! Sollten Sie jedoch wider Erwarten gravierende gesundheitliche Probleme haben, raten wir auf jeden Fall dazu, sie nicht im Lande behandeln zu lassen. Das benachbarte Thailand hat eine sehr gute medizinische Infrastruktur und ist nur eine Flugstunde entfernt.

Viele Besucher der Tropen und Subtropen sind überrascht darüber, wie kalt es dort werden kann. In Myanmar sind es vor allem die hochgelegenen Touristenziele im Shan-Staat, in denen es im Winter nachts empfindlich kalt werden kann. Nicht alle Hotels haben Heizdecken oder Heizung; daher unbedingt warme Kleidung - wie z.B. einen Pullover - mitbringen.

Ein spezifisch burmesisches Problem ist die sog. 'Schuhfrage': Für viele Burmesen reduziert sich der Buddhismus offenbar auf Schuhe ausziehen und Goldblättchen zu kleben, um es einmal übertrieben auszudrücken. Rechnen Sie damit, an Besichtigungstagen mehrmals am Tage Ihre Schuhe (und Ihre Socken!) ausziehen zu müssen. Das wäre grundsätzlich kein Problem, wenn nicht der Fußboden oft schmutzig wäre und die Steinplatten sich tagsüber auf mehr als 60 Grad Celsius erhitzen. Daher kann es nicht schaden, Nylon-Füßlinge mitzubringen, die kaum auffallen.


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© 2008 Axel Bruns